Die neue Zeitdimension

„Zeit ist Geld“, „Ich kann nicht lange, ich habe wenig Zeit“ oder einfach nur „zeitlos schön“. Dies sind einige der Beispiele, die zeigen, wie wichtig der Zeitfaktor ist. Es kann verschiedene Sichtweisen und Lebensplanungen beinhalten. Die Wahrnehmung dessen ist uns fest eingebettet. Unserer Gemeinschaft hat sich wurde hierauf eingerichtet. Die Arbeitswelt ist den Zeitangaben getaktet. Aber was ist das eigentlich? Und gibt es einen Unterschied in der Zeitwahrnehmung.

Bei Vergangenheits- und Zukunftsangaben nutzen wir Einheiten wie Jahrtausend, Jahrhundert oder Jahr. Da unser Leben endlich ist, und zum Teil kurz sein kann, sind wir an den Umgang mit kleineren Einheiten wie Monat, Woche oder Tag gewöhnt. Doch durch die moderne Arbeitswelt werden Stunden und Minuten immer wichtiger. Der Zeitdruck hat auch unseren Alltag erreicht. Das Hasten und die Gier, dass alles schnell gehen muss oder noch schneller am Besten, schafft den Eindruck, dass man ein getriebener Mensch ist. Stresssymptome werden tauchen auf. Das Krankheitsbild des Burn-outs hat sich in neueren Berichten vervielfacht. Die Beschleunigung wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus. Die Folgen des Wahns nach Zeitersparnis können sich sehr gravierend auswirken. Doch seit Einstein wissen wir, dass der Zeitfaktor relativ ist. Und so sollten wir und jeder Einzelne auch damit umgehen.

Den Einfluss des Zeitfaktors auf unsere Existenz sollte man begrenzen. Konzepte wie z. B. das Slow Food, zeigen, dass man mit gezielter Langsamkeit eine bestimmte Lebensqualität zurückerobert. Platz für Hobbys sollte man sich einplanen. Und natürlich sollte man sich auch um die Familie kümmern. Dem Faktor der Beschleunigung muss entgegengewirkt werden. Beispiele, die zeigen sollen, wie einfach die Entschleunigung gehen kann. Doch sind wir gerade in unserer westlichen Gesellschaft durch die immer größer werdenden Zeitdrucks gefährdet. Als ersten Schritt kann man individuell an der Entschleunigung arbeiten.