Die Zeitdimension des Mondes

Der Mond – Mondkalender

Rein astronomisch gesehen teilt der Mondkalender das uns bekannte Jahr, welches sich an den Sonnenzyklen orientiert, nach seinen Mondphasen ein. Das Ergebnis ist, dass ein Mondjahr im Durchschnitt etwa elf Tage kürzer ist als das Jahr, wie wir es kennen. Das Mondjahr basiert auf Mondmonaten, an deren Spitze stets der Neu- bzw. der Vollmond steht. Zwölf dieser Mondmonate, also zwölfmal die Phase des zunehmenden Mondes und zwölfmal die Phase des abnehmenden Mondes, bilden ein sogenanntes Mondjahr.

Auch astrologisch findet die mondbasierte Zeitrechnung Anwendung. Der astrologische Mondkalender ist eine Kombination des astronomischen Kalenders und eines über Jahrhunderte entwickelten und bewährten Interpretationssystems. So werden anhand der Mondphasen sowohl „günstige“ als auch „ungünstige“ Zeitpunkte für sämtliche Bereiche des Lebens ausgemacht. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind die Fülle an Aussaatskalendern für die Landwirtschaft. Sie gehen davon aus, dass das Wachsen der Pflanzen und somit der Erfolg der Ernte maßgeblich von der momentanen Mondkonstellation abhängig sind.

Dem Mond kommt, unabhängig vom Mondkalender, enorme Bedeutung für Mensch und Erde zu. Er hält die leicht schräge Achse unseres Planeten, die für Klima und Jahreszeiten verantwortlich ist, in einem stabilen Winkel. weiterlesen »