Die Zeitdimension des Mondes

Der Mond – Mondkalender

Rein astronomisch gesehen teilt der Mondkalender das uns bekannte Jahr, welches sich an den Sonnenzyklen orientiert, nach seinen Mondphasen ein. Das Ergebnis ist, dass ein Mondjahr im Durchschnitt etwa elf Tage kürzer ist als das Jahr, wie wir es kennen. Das Mondjahr basiert auf Mondmonaten, an deren Spitze stets der Neu- bzw. der Vollmond steht. Zwölf dieser Mondmonate, also zwölfmal die Phase des zunehmenden Mondes und zwölfmal die Phase des abnehmenden Mondes, bilden ein sogenanntes Mondjahr.

Auch astrologisch findet die mondbasierte Zeitrechnung Anwendung. Der astrologische Mondkalender ist eine Kombination des astronomischen Kalenders und eines über Jahrhunderte entwickelten und bewährten Interpretationssystems. So werden anhand der Mondphasen sowohl „günstige“ als auch „ungünstige“ Zeitpunkte für sämtliche Bereiche des Lebens ausgemacht. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind die Fülle an Aussaatskalendern für die Landwirtschaft. Sie gehen davon aus, dass das Wachsen der Pflanzen und somit der Erfolg der Ernte maßgeblich von der momentanen Mondkonstellation abhängig sind.

Dem Mond kommt, unabhängig vom Mondkalender, enorme Bedeutung für Mensch und Erde zu. Er hält die leicht schräge Achse unseres Planeten, die für Klima und Jahreszeiten verantwortlich ist, in einem stabilen Winkel. weiterlesen »

Die Wiederentdeckung der Zeit

Die Wiederentdeckung der Zeit – PRIMUS Verlag

Die Wiederentdeckung der Zeit – Reflexionen – Analysen – Konzepte
Autoren: Prof. Dr. Zimmerli, Antje Gimmler und Mike Sandbothe
Herausgegeben vom PRIMUS Verlag und Wissenschaftliche Buchgesellschaft im Jahre 1997

Wissenswertes über den Hauptautor Zimmerli
Zimmerli ist im Jahre 1945 geboren. Er studierte Philosophie in 3 verschiedenen Städten (unter anderem in Yale). Desweiteren gewann er einen international anerkannten Forschungspreis und war für drei Jahre Rektor der Uni Witten-Herdecke. Seit 2002 ist er Präsident in Wolfsburg bei der AutoUni, welche in Wolfsburg ist.

Über das Buch selbst
In diesem Buch geht es darum, dass man in dieser aktuellen Diskussion zur Zeit die Einheit des Zeitproblems wiederentdeckt. Dabei kommen in diesem Buch eine Reihe von Experten aller Art zu Wort und zeigen in diesem Band Schnittstellen zwischen physikalischen, philosophischen, sowie mathematischen Zeitkonzepten auf. Darunter kommen in diesem Buch Philosophen, Biologen, Physiker, sowie Soziologen vor, welche auf Konzepten, aber auch auf Analysen sowie transdisziplinären Reflexionen über die „einfache“ Weise der Zeiterzeugung eingehen und bei diesen komplexen Fragen versuchen dem Leser ein wenig Verständnis in dieses komplexe Thema zu bringen.

Das Buch beinhaltet 204 Seiten und ist auch für Laien geeignet, da es das komplexe Thema sachlich und leicht verständlich behandelt. Kaum ein anderes Buch ist für ein solch komplexes Thema so leicht verständlich für den Leser geschrieben.

Aus diesem Grund gehört es zu einem „Pflichtbuch“ für alle, die sich für die Einheit des Zeitproblems interessieren. Um dieses Buch zu verstehen benötigt der Leser kein Fachwissen. Doch auch für all diejenigen, die sich mit diesem Thema schon länger beschäftigen eignet sich dieses Buch hervorragend das Wissen und die Ansichten über dieses Thema auszuweiten.

Die neue Zeitdimension

„Zeit ist Geld“, „Ich kann nicht lange, ich habe wenig Zeit“ oder einfach nur „zeitlos schön“. Dies sind einige der Beispiele, die zeigen, wie wichtig der Zeitfaktor ist. Es kann verschiedene Sichtweisen und Lebensplanungen beinhalten. Die Wahrnehmung dessen ist uns fest eingebettet. Unserer Gemeinschaft hat sich wurde hierauf eingerichtet. Die Arbeitswelt ist den Zeitangaben getaktet. Aber was ist das eigentlich? Und gibt es einen Unterschied in der Zeitwahrnehmung.

Bei Vergangenheits- und Zukunftsangaben nutzen wir Einheiten wie Jahrtausend, Jahrhundert oder Jahr. Da unser Leben endlich ist, und zum Teil kurz sein kann, sind wir an den Umgang mit kleineren Einheiten wie Monat, Woche oder Tag gewöhnt. Doch durch die moderne Arbeitswelt werden Stunden und Minuten immer wichtiger. Der Zeitdruck hat auch unseren Alltag erreicht. Das Hasten und die Gier, dass alles schnell gehen muss oder noch schneller am Besten, schafft den Eindruck, dass man ein getriebener Mensch ist. Stresssymptome werden tauchen auf. Das Krankheitsbild des Burn-outs hat sich in neueren Berichten vervielfacht. Die Beschleunigung wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus. Die Folgen des Wahns nach Zeitersparnis können sich sehr gravierend auswirken. Doch seit Einstein wissen wir, dass der Zeitfaktor relativ ist. weiterlesen »